Presell Page: Die Geheimwaffe erfolgreicher Online-Shops, um neue Kunden zu gewinnen

Presell Page: Die Geheimwaffe erfolgreicher Online-Shops, um neue Kunden zu gewinnen

Die meisten Unternehmer, die in die Neukundengewinnung investieren, verwenden die selbe Strategie: Bezahlte Werbung.

Entweder auf Facebook oder Google, vielleicht sogar auf Pinterest.

Und es macht ja auch Sinn, immerhin halten sich dort ja die potentiellen Kunden auf.

Die klassische Werbung sieht dann ungefähr so aus:

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Klassische Werbung funktioniert, aber trotzdem gibt es einen großen Haken: Nur wenige Menschen kaufen.

Und der Beworbene fragt sich „Wobei hilft mir das? Wieso gerade das Produkt und kein anderes? Ist das überhaupt ein vertrauenswürdiger Shop?“– falls die Werbeanzeige überhaupt angeklickt wird.

Da wundert es nicht, dass ca. 96 % der Menschen, die auf deine Anzeige klicken, nicht für einen spontanen Kauf bereit sind.

Was kannst du also tun, damit mehr Leute auf deine Werbung klicken und dann auch noch einkaufen?

Klar, mit ein paar Tricks lässt sich die CTR steigern und der CPC senken, aber darum geht es in diesem kurzen Ratgeber nicht.

Fakt ist: Deine Konkurrenz kennt die selben „Tricks“ wie du und wird immer heftiger.

Das ist so als würdest du jeden Tag ein Spiel spielen, wo täglich neue (talentierte) Spieler hinzukommen, um sich dein Stück von dem Kuchen zu sichern – für mich klingt das sehr frustrierend.

Wenn du daran interessiert bist, dein ROAS zu steigern und nicht jeden Tag an deinen Anzeigen tüfteln willst, bist du hier richtig.

Im nächsten Abschnitt verrate ich dir eine alternative Strategie. Diese Strategie wird bereits höchstprofitabel von ein paar erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen genutzt, ist für die meisten aber unbekannt.

Hier ist sie: Die Geheimwaffe erfolgreicher Online-Shops

Diese „geheime“ Strategie dir dabei helfen wird, dich von der Konkurrenz abzuheben und mehr aus deinem Werbebudget rauszuholen.

Im Internet steht viel Quatsch, der sich als hilfreiche Tipps tarnt. Deswegen hier ein kurzer Abriss, warum du weiterlesen solltest.

Mein Name ist Dan Heller und ich habe …

  • 9 Jahre Content Marketing und SEO-Erfahrung …
  • 4 Jahre Erfahrung bei einem führen B2B-E-Commerce-Unternehmen als Content Strategist …
  • ein Nebenprojekt (Blog mit ca. 440.000 Besuchern pro Monat) nach 2 Jahren für einen hohen fünfstelligen Betrag verkauft und währenddessen tausende eBooks verkauft …
  • Social Media Kompetenz: Pinterest-Account mit mehr als 53910 Abonnenten aufgebaut, 6244 Follower auf Instagram nach 2 Wochen generiert …
  • einen Premium-Newsletter gestartet (306 zahlende Abonnenten innerhalb von 11 Tagen) …

Nach dem das aus dem Weg ist, kommen wir zur Strategie:

Anstatt deine potentiellen Kunden direkt auf die Produktseite zu lenken, bauen wir noch einen kleinen (profitablen) Extra-Schritt ein.

Die meisten Werbeanzeigen im E-Commerce leiten die potentielle Kundschaft direkt zu der Produktseite – immerhin soll der Kunde das Produkt ja auch kaufen!

Klingt logisch... Und ein paar Leute werden das Angebot auch wahrnehmen, die meisten jedoch nicht.

Die Conversion Rate ist besonders dann niedrig, wenn du die Aufmerksamkeit von Menschen gewinnen willst, die bisher noch nie bei dir eingekauft oder von deinem Shop gehört haben.

Auch das ist verständlich:

Stell dir mal vor, dich spricht jemand während eines Spaziergang am Sonntagmittag an und fragt, ob du dieses Bartpflege-Set kaufen willst? Das ist auch gerade im Angebot!

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Sogar wenn du dich dazu entschieden haben solltest, bald mehr Zeit (und Geld) in die Pflege deines Bartes zu investieren, stehen die Chancen schlecht, dass du genau dieses Bartpflege-Set jetzt kaufst.

  • Du weißt ja gar nicht, ob...
  • der Preis zu hoch ist oder es irgendwo günstiger zu haben ist …
  • das Set wirklich gut ist …
  • du dem Verkäufer überhaupt vertrauen kannst …
  • ...

Und genau diese (und unzählige weitere) Faktoren halten die meisten Menschen von einem spontanem Kauf ab.

Anstatt nun am Anzeigentext und -Bild zu feilen, die Produktseite zu optimieren und das Marketing-Budget zu erhöhen, schlage ich dir eine andere Strategie vor:

Die Presell Page: Die geheime Strategie der Profi-Marketer

Die Presell Page ist eine Fusion aus Werbung und Ratgeber, sie hat eine Aufgabe:

Potentielle Kunden zu erreichen, ihr Vertrauen zu gewinnen und dein Produkt zu verkaufen.

Dies erreichst du, indem du deiner Kundschaft hilfst. Und mit einem guten Ratgeber ist das erstaunlich simpel.

Bleiben wir kurz bei dem Beispiel „Bartpflege-Set“.

Anstatt den potentiellen Kunden direkt zur Produktseite zu schicken, bewirbst du eine Presell Page: 5 Fehler, die Männer bei der Bartpflege machen.

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Auf dieser Seite erklärst du häufige Fehler der Bartpflege und zeigst, wie man es richtig oder besser macht.

Am Ende oder zwischendurch empfiehlst du dein Produkt, das die Bartpflege vereinfacht: Dein Bartpflege-Set.

Jetzt ist dein Produkt-Pitch nicht einfach nur Werbung, sondern eine sinnvolle Ergänzung.

Ebenso gewinnst du mit diesem Ansatz die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden, die sich zwar für ihren Bart interessieren, aber ein Pflege-Set bislang für unnötig gehalten haben (und deine Anzeige ignoriert hätten).

Nette Nebeneffekte:

Viral-Effekt: Hilfreiche Ratgeber werden häufiger mit anderen Menschen geteilt als Produktseiten. Die Chance, dass dein Produkt kostenlose Aufmerksamkeit bekommst, steigt.

✔ Oft lässt sich mit einer Presell Page ein niedriger CPC realisieren und die Retargeting-Liste erweitern.

SEO-Effekt: Wenn es richtig angestellt wird, besteht die Möglichkeit, dass die Presell Page später über Google gefunden wird und so organisch für neue Kunden sorgt.

Eine Menge Argumente, die für eine Presell Page sprechen, oder?

Im nächsten Teil erfährst du, was die Elemente einer profitablen Presell Page sind.

Bereit? Dann legen wir los:

Die 5 Elemente einer profitablen Presell Page

Jetzt erfährst du, was unbedingt auf einer Presell Page vorhanden sein muss, damit sie auch wirklich für neue Kunden sorgt.

(Und am Ende verrate ich dir, wie du es dir noch einfacher machen kannst.)

Element 1: Ein packendes Thema

Damit eine Presell Page funktioniert, musst du wissen, was deine Kundschaft bewegt und wie dein Produkt helfen kann.

Kurz: Finde heraus, welche „Probleme“ deine Zielgruppe hat, bei der dein Produkt helfen kann.

Hier ein paar Beispiele:

  • 5 Tipps für weniger Falten im Alter (Kosmetik)
  • 7 Winter-Trends für Männer über 40 (Herrenausstatter)
  • So wird das Fell deines Hundes plüschweich (Tiernahrung)
  • Diese 3 Zeitfresser killen deine Produktivität im Home Office (Büroausstattung)
  • 11 Ideen für einen gemütlichen Abend zu Zweit (Möbel/Deko-Shop)

Und wenn dir die Muse gerade nicht wohl gesonnen ist, kannst du dich von Blogs aus deiner Branche inspirieren lassen.

Finde heraus, was die beliebtesten Beiträge in deiner Nische sind und du weißt, was bei deiner Zielgruppe ankommt.

buzzsumo screenshot

Tipp: Ob ein Beitrag beliebt ist oder nicht, lässt sich schnell an der Zahl der Kommentare und Shares feststellen.

Element 2: Die Überschrift

Überlege dir eine Überschrift mit der du die Aufmerksamkeit deiner potentiellen Kundschaft gewinnen kannst. Diese Formeln sorgt zu 99 % für eine gute Überschrift:

X Tipps, um (Problem zu lösen) oder X Fehler, die (bei der Problemlösung im Weg stehen)

Wichtige Anmerkung: Versuche eine Überschrift zu formulieren, die nur deine Zielgruppe anspricht! Denn umso definierter deine Zielgruppe ist, desto besser, da du so eine Überschrift erstellen kannst, die ausschließlich deinen perfekten Kunden anspricht.

Bleiben wir bei dem Bartpflege-Set-Beispiel:

Eine gute Überschrift für die Presell Page wäre z. B. 5 Fehler, die Männer bei der Bartpflege machen, alternativ auch 5 essentielle Bartpflege-Tipps für Männer über 40.

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Das Element Überschrift haben wir abgehakt, kommen wir zum nächsten wichtigen Element:

Element 3: Der hilfreiche Content

Nachdem du die Aufmerksamkeit interessierter Menschen gewonnen hast, musst du natürlich auch abliefern. Das bedeutet, dass dein Ratgeber wirklich Mehrwert liefern muss.

Denk daran: Das ist nicht der Moment, wo du dein Produkt verkaufst, sondern wo du das Vertrauen potentieller Kunden gewinnst – der Verkauf kommt später.

Achte darauf wirklich gute Tipps zu geben, die deine Kundschaft nicht bereits 100 Mal gelesen hat, um für Begeisterung zu sorgen.

Tipp: Schreibe so als würdest du einem guten Freund (oder dem Schwiegervater – je nach Branche) beratend zur Seite stehen.

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Halte dein Wissen nicht zurück, weil du denkst, dass dein Produkt überflüssig wird – das Gesetz der Reziprozität wird dich belohnen.

!!! Wir Menschen unterliegen alle dem Gesetz der Reziprozität. Es ist das Gesetz der Gegenseitigkeit – der Verpflichtung, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Gibst du einem Menschen ein Geschenk, fühlt er sich verpflichtet dir etwas zurückzugeben.

Und dein Ratgeber ist ein Geschenk an deine Kundschaft. Nachdem du deinem potentiellen Kunden dein „Geschenk“ überreicht und geholfen hast, wird es Zeit für das nächste Element:

Element 4: Dein Produkt

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo du dein Produkt präsentierst.

Im besten Fall sollte dein potentieller Kunde jetzt bereits alles haben, was er zur Problemlösung braucht ...

Aber dein Produkt macht das Leben deiner Kundschaft eben noch einfacher und schöner oder löst das Problem noch besser – eine natürliche Ergänzung des Ratgebers.

Mit einem schlichten „Jetzt kaufen“ ist es jedoch nicht getan. Stelle dein Produkt so vor, dass es zu den hilfreichen Tipps passt.

Gehen wir kurz zurück zum Bartpflege-Beispiel. Anstatt zu sagen „Kauf dir jetzt das passende Bartpflege-Set“, bleibst du in der Rolle des Ratgebers:

„Nun weißt du, was du tun kannst, damit dein Bart gesund aussieht und sich auch noch gut anfühlt. Und wenn du es dir noch einfacher machen willst, empfehle ich dir unsere Bartpflege-Set Hugo. In dem Bartpflege-Set Hugo haben wir unsere fünf Bartpflege-Bestseller für dich vereint: ... “

Du stellst dein Produkt als weiteren Tipp vor und verrätst dem Leser, wieso es gut ist, wie es helfen kann oder warum es das Leben einfacher macht.

Tipp: Es ist empfehlenswert Storytelling und Social Proof in die Presell Page einzubauen, um dich von deiner Konkurrenz abzuheben und das Vertrauen in dein Produkt noch weiter zu stärken.

Und jetzt wird es Zeit für das große Finale:

Element 5: Der Handlungsaufruf

Egal, wie gut dein Ratgeber ist, wenn du den wichtigsten Schritt verpasst, kannst du dir eine Presell Page direkt sparen: Der Handlungsaufruf zum Kauf, kurz CTA.

Dadurch, dass du das Interesse deines potentiellen Kunden geweckt, sein Vertrauen gewonnen und Lösungen geliefert hast, ist der Produkt-Pitch jetzt ein Kinderspiel.

Nachdem du dein Produkt und dessen Vorteile vorgestellt hast, musst du ihm nur noch verraten, wo und wie er es kaufen kann.

„Sichere dir jetzt das Bartpflege-Set Hugo für nur 29,90€ , indem du auf den Button klickst.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt jemand dein Produkt kauft, nachdem du ihm so viel gegeben hast, ist deutlicher höher als bei einer „normalen“ Anzeige.

Du erkennst ...

Eine Presell Page kann den entscheidenden Unterschied machen, wenn es darum geht, kalten Traffic in zahlende Kundschaft zu verwandeln. Und gleichzeitig hebst du dich massiv von deiner Konkurrenz ab.

Mein Tipp: Probier es aus und teste, wie es deine Conversion Rate und deinen Umsatz beeinflusst.

Und wenn du dir dabei Unterstützung wünschst (und bereits Umsatz erzielst), kannst du ein kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, indem du jetzt unten auf den blauen Button klickst.

Viel Erfolg!

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